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Herbstwanderung zum Hl. Romedi

Auf einer kleinen Anhöhe nicht weit vom Ortszentrum in Thaur gelegen, ist die Wallfahrtskirche zum Hl. Romedius das ideale Ziel für eine Herbstwanderung.

Ausgangspunkt dieses kleinen, aber feinen Ausfluges ist das Ortszentrum von Thaur (bei der Pfarrkirche). Kreuzwegstationen begleiten den Wanderer dabei auf dem ca. 20 Minuten dauernden, leichten Anstieg. Es lohnt sich dabei einen kurzen Halt zu machen – bei der kleinen „Kerkerkapelle“ mit Votivgaben, beim Kalvarienberg und beim Hl. Grab, das romantisch in die Felsenlandschaft eingebettet ist. Die kleine Wallfahrtskirche, die dem Hl. Romedius geweiht ist, thront über Thaur und bietet dem Wanderer einen schönen Ausblick über das Inntal. Die im Barock- und Rokoko-Stil gehaltene Kirche beherbergt u.a. am Hochaltar auch Reliquien des Ortspatrons. Sehenswert ist in der Weihnachtszeit vor allem die große Krippe aus dem 18. Jahrhundert von Johann Giner dem Älteren, einem der bedeutensten Krippenschnitzer in Tirol. Auf der südlich gelegenen (vom Eingang aus gesehenen linken) Langhausseite, fast unscheinbar hinter einem schmiedeeisernem Gitter verborgen, befindet sich ein ganz außergewöhnliches volksreligiöses Kleinodium: die in Holz eingebrannte Hand einer „Armen Seele“. Es soll sich dabei um die Hand des Pfarrers Meringer handeln, der einem Eremiten erschien und diesen bat, für seine Sünden zu beten. Als Zeichen seiner „Anwesenheit“ hinterließ der Pfarrer den Abdruck seiner Hand. Was auch immer sich hinter dieser volksfrommen „Geschichte“ verbirgt – den Bewohnern ist diese Hand heilig.