Von Tirol nach Venedig, von Portugal nach Innsbruck

Venedig, Architekturbiennale, Innsbruck, Ausstellung

Arno Ritter vor Swarovski

Arno Ritter, Leiter des Innsbrucker aut. architektur und tirol, ist Kommissär des österreichischen Pavillons bei der Architekturbiennale von Venedig. Von 29. August bis 25. November 2012 zeigt er dort ein virtuelles Projekt zum Thema Raum und Körper.

Grundsätzliche Fragen zur Architektur, zur Entwicklung der Beziehung zwischen Körper und Raum stellen der Kommissär für die Gestaltung des österreichischen Pavillons in Venedig, Arno Ritter, und sein Team, im Rahmen der 13. Architekturbiennale von Venedig (29. August bis 25. November 2012). Der Leiter des Innsbrucker aut. architektur und tirol hat sich für dieses Projekt den Architekten Wolfgang Tschapeller und die Tiroler Medienkünstler Rens Veltman und Martin Perktold ins Boot geholt und mit ihnen ein Konzept erarbeitet, das im Grenzbereich von Architektur, Naturwissenschaften und Philosophie angesiedelt ist. Wie sich Raum und Körper in ihrer Beziehung zueinander verändern, ob Architektur wesenhafter und der menschliche Körper in Zukunft architektonisch konstruiert wird, sind zentrale Fragen der Arbeit mit dem Titel „hands have no tears to flow – reports from/without architecture“. Umgesetzt wird sie auf zwei Ebenen: mithilfe einer interaktiven Installation, in der Besucher in eine virtuelle Personengruppe aufgenommen werden und die wie ein „barockes Welttheater“ funktioniert (Ritter), und mit einem Buch, in dem Wolfgang Tschapeller Bilder und Texte aus dem weiten Feld der technologischen Entwicklungen der vergangenen Jahre zusammengefasst hat. Die Lichttechnik beim Eröffnungsevent kommt übrigens vom Tiroler Kristallhersteller Swarovski,
Ein glückliches Zusammentreffen ist es, dass der Goldene Löwe der Architekturbiennale dem portugiesischen Architekten Álvaro Siza verliehen wird, der derzeit mit der Personale „Von der Linie zum Raum“ im aut. architektur und tirol gewürdigt wird (bis 22. September 2012). Anhand bedeutender Kulturbauten Sizas auf der ganzen Welt – und eines leider nicht fertig gestellten Sportzentrums – gibt die Ausstellung mithilfe von Skizzen und Modellen Einblick in die Arbeitsweise des Baukünstlers. Die Entstehung von Räumen, die hier nicht per Computerrendering, sondern mit Zeichnungen und Modellen in verschiedenen Maßstäblichkeiten und Entwicklungsphasen gezeigt wird, wird so auf eindrucksvolle Weise nachvollziehbar.

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Daten und Fakten:
Region
Innsbruck und seine Feriendörfer
Ort
Innsbruck

01.01.2015 - 31.12.2016
aut. architektur und tirol
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Architektur & Baukunst

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