Selbst zum Kurator werden

Innsbruck/Austellung

Eine App als Audioguide mit der zusätzlichen Möglichkeit, eine eigene Ausstellung zu kuratieren und diese im Anschluss multimedial erlebbar zu gestalten. Per #myFERDINANDEUM ab Ende Februar 2016 ein neues Erlebnis im Tiroler Landesmuseum.

Idee und finanzielle Mitteln sind die des Landesmuseums Ferdinandeum. Mit dem Ziel das ganze Haus noch näher an den einzelnen Besucher zu binden und mit gar nicht viel mehr Arbeit als sonst. Man bedient sich an der Kassa mit einer kostenlosen #myFERDINANDEUM App oder lädt sich dieses am eigenen Smartphone auf. Und schon geht die Reise los und der Weg verläuft ganz individuell durch das Haus. Verspielt, verschmitzt oder ernsthaft - wie es der Besucher will, gestaltet er seinen Rundgang und ordnet ihn ganz nach freiem Willen in seiner App an. Dabei kann gesucht werden, was das Zeug hält: man kann Musik mit mittelalterlicher Plastik mischen, sich archäologisch testen oder sich etwa auf einen Streifzug durch die gastronomischen Genüsse des Museums begeben.

Das Ferdinandeum bietet damit nicht nur einen ganz zeitgemäßen Audioguide sondern auch die Möglichkeit, interessante Apps zu laden. Dabei bestehen sogar Querverbindungen zu Werken, die ungesehen im Depot liegen und oftmals sehr hochwertig sind. Alles gut gesammelt, findet man sich im eigens eigenrichteten curating room ein, der mit einem Pult ausgestattet ist, an dem alles eingegeben wird. An drei Seiten des Raumes kann schlussendlich für alle das Werk zu sehen sein, denn Projektoren projizieren die individuelle Schau an die Wände. Unter myFERDINANDEUM.tiroler-landesmuseen.at haben die Besucher die Möglichkeit ihre kuratierte Ausstellung nochmals anzusehen.

Neben intheheadroom als Organisator des Kommunikationsauftrittes und als Gestalter der App, sind in das große Projekt das Linzer Ars Electronica (Technik im curating room) und Fluxguide (Programmierung App) involviert.

#myFERDINANDEUM funktioniert zugleich auch wie ein klassischer Audioguide, der in Deutsch, Englisch und Italienisch zur Verfügung steht.

Tipp: Vorgestellt wird die neue Åpp am 29. Februar 2016 bei einer Präsentation im Ferdinandeum.

https://www.facebook.com/TirolerLandesmuseen

www.tiroler-landesmuseen.at

Bilder
Daten und Fakten:
Region
Innsbruck
Ort
Innsbruck