Der Hütehunde Sinneslehre - performative Texte 2009-15

Innsbruck/Bildende Kunst & Literatur

Eine ungewohnte Buchpräsentation erwartet die Besucher am 30. April 2016 in der Ferdinand-Weyrerstrasse 5, Atelier des Künstlers Günter Lierschof.

Die Texte von Günter Lierschof, geschrieben zwischen 2009 – 2015, sind entstanden, um auf Bilder gedruckt oder handschriftlich veröffentlicht zu werden. Da sich in den Jahren so viele Texte entwickelten, war es an der Zeit, sie in Büchern zusammenzufassen. Gegliedert in „Anrufe, Aufrufe, Zurufe“, in „Das Große Ganze“ und in „Hört Ihr & Sindbadleichen“ sind sie ihrem Entstehungsverlauf folgend, in einem Schuber im Eigenverlag erschienen und werden demnächst in Innsbruck, in Garmisch-Partenkirchen und in Berlin vorgestellt. Im Herbst folgen Wien und Hamburg. Dabei versteht sich Lierschof nicht als Literat, sondern als Maler, der Bilder schreibt.

Die meist appellativ gehaltenen Texte sind wie kleine Theaterstücke, denen das Theater fehlt und verstehen sich nicht als Dichtung oder Prosa. Es sind performative Texte, die sich vor allem in Aufführungen realisieren. Dabei zu sehen und zu hören gibt es auch Auszüge aus dem dreibändigen Werk von Luka Oberhammer und Christoph Rohrbacher (Sprecher), von Eva Müller und Paolo Baccarani (Tänzer) sowie von Doris Döbereiner (Flötistin).

Zur Präsentation Ende April werden die Sprecher - unterstützt, begleitet und von den Tänzern gestört - Texte szenisch vorstellen. Doris Döbereiner wird das Flötenstück „Essay“ von Hifumi Shimoyama aufführen, in das sie verblüffend stimmig kurze Texte von Günter Lierschof einbauen konnte. Zum Abschluss wird sie John Dowlands “pavane lacrimae” dem Text, der Antonius von Padua gewidmet ist, unterlegen.

Info: "Der Hütehunde Sinneslehre - performative Texte 2009-15", 30. 4. 2016, 19.00 Uhr, Ferdinand-Weyrersre. 5, Innsbruck

www.lierschof.at

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