Das neue Tangofestival „TangOtoño“ lädt von 22. bis 24. Oktober zu Milonga, Tanz und Konzert. Im Vorfeld gibt es ein Rahmenprogramm zum Tango.
Seit einigen Jahren verbreitet sich in Innsbruck das Tangofieber – der Tango argentino wird mit Hingabe getanzt, man besucht Milongas, fährt zu Workshops ins Ausland und widmet jede freie Minute dem leidenschaftlichen Tanz. Im Umfeld des seit elf Jahren bestehenden Vereins Libertango entstand nun die Idee, auch in Innsbruck – am „geografischen Schnittpunkt der Tangoszenen Österreichs, Deutschlands, Italiens und der Schweiz“ – ein Tangofestival durchzuführen, das erstmals von 22. bis 24. Oktober 2010 stattfindet.
Workshops mit professionellen Lehrern – Juan Camerlingo und Diana del Valle, Bruno Tombari und Mariangeles Caramaño sowie Mariano Otero und Alejandra Heredia – bilden das Zentrum des Festivals, dazu gibt es Milongas am Nachmittag, einen Tangoball mit Live-Musik und Show und ein Konzert mit dem Cuarteto Rotterdam im ORF Kulturhaus (22.10., 20:30 Uhr).
Im Rahmenprogramm wurden Musik, Filmvorführungen, eine Lesung und Vorträge rund um den Tango organisiert. Von 18. bis 21. Oktober wird u. a. der wunderbar poetische Film „El lado oscuro del sorazon“ von Eliseo subiela gezeigt, am Dienstag, 19. Oktober, tritt in den Swarovski Kristallwelten der Bandoneonspieler Dino Saluzzi mit der Cellistin Anja Lechner auf, die auch schon im Rosamunde Quartett mit ihm zusammen musizierte.
Die literarische Seite des Tangos beleuchtet Elia Barceló bei ihrer Lesung von „Tangoherz“ am 20. Oktober 2010. Für Neulinge auf dem Gebiet des Tango vielleicht der beste Einstieg, um in die erstaunliche Welt dieses Tanzes einzutauchen.