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Archäologisches Museum Innsbruck – Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität Innsbruck
Universität Innsbruck, ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen, Langer Weg 11
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Lesung und Podiumsdiskussion: Vea Kaiser und die Antike

Mit ihren beiden Romanen Blasmusikpop und Makarionissi hat die österreichische Autorin Vea Kaiser in den letzten Jahren große Erfolge erzielt. Das Zentrum für Alte Kulturen der Universität Innsbruck konnte die Schriftstellerin, die an der Uni­versität Wien Klassische Philologie studiert und sehr gekonnt antike Stoffe in ihren Texten verarbeitet, für Mittwoch, den 2. De­zember 2015 um 19.00 Uhr zu einer Lesung gewinnen, an die sich eine Podiumsdiskussion zur Bedeutung der klassischen Antike für den modernen Literaturbetrieb an­schließen wird.

Vea Kaiser wurde 1988 in St. Pölten geboren und studiert Klassische Philologie (Schwerpunkt Griechisch) und Germanistik an der Universität Wien. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde sie durch ihren 2012 erschienenen Roman Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam, der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. 2015 erschien ihr zweites Buch Makarionissi oder Die Insel der Seligen, welches erneut die Bestsellerlisten stürmte.

Die antike Literatur, v.a. die griechische Geschichtsschreibung, spielt eine große Rolle in Kaisers Romanen. Zwischen die Kapitel des Blasmusikpop etwa fügen sich regelmäßig kurze Texte, die die Geschichte des Romans im Stil des großen griechischen Geschichtsschreibers Herodot nacherzählen. Dies ist nur ein Beispiel von vielen antiken Elementen, die sich in Kaisers Texten finden. Zu nennen wäre weiters die Begeisterung ihres Helden für den Altgriechischunterricht, die schlagende Rolle einer Replik der berühmten Statue der Nike von Samothrake, oder die zahlreichen Einsprengsel aus der griechischen Mythologie in Makarionissi.

Nicht nur diese Elemente weckten das Interesse der Forscherinnen und Forscher am Zentrum für Alte Kulturen der Universität Innsbruck. Die dort versammelten Institute für Archäologien, Alte Geschichte und Klassische Philologie sowie das Ludwig Boltzmann Institut für Neulateinische Studien beschäftigen sich intensiv mit der Rezeption der Klassischen Antike und freuen sich daher, dass es gelungen ist, Vea Kaiser für eine Lesung im Universitätsmuseum zu gewinnen.

Im Anschluss an die Lesung gehen die Teilnehmer einer Podiumsdiskussion der Frage nach, welche allgemeine Bedeutung die klassische Antike für den modernen Literaturbetrieb hat. Neben Vea Kaiser selbst werden von Seiten der Literaturwissenschaft Bundesminister a.D. Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Töchterle, Professor für Klassische Philologie an der Universität Innsbruck, und von Seiten der Literaturkritik der Kulturjournalist Mag. Joachim Leitner am Podium Platz nehmen.

Einladung: http.//archaeologie-museum.at

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Archäologisches Museum Innsbruck – Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität Innsbruck
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