Veranstaltung

Kontakt
Innsbrucker Festwochen der Alten Musik
Herzog-Friedrich-Straße 21/1
6020 Innsbruck

festwochen@altemusik.at
Tel. +43/(0)512/571032
Fax +43/(0)512/563142
http://www.altemusik.at

40. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik

Man soll die Feste feiern, wie sie fallen. 2016 werden die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 40 Jahre jung. Grund genug für ein rundes Geburtstagsprogramm. Zum Jubiläum kommen alle Saiten der Musik aus Renaissance, Barock und Klassik zum Schwingen: Musik als Begleiter durch das Leben mit festlichen und besinnlichen Tönen zwischen Hell und Dunkel, Freud und Leid, Triumph und Trauer, Dur und Moll, Komödie und Tragödie. Tragicommedia.

Drei Hochzeiten und kein Todesfall im Opernprogramm. Zwei junge Menschen schließen heimlich den Bund fürs Leben und lösen damit größte Turbulenzen aus: Mit „Il matrimonio segreto“ von D. Cimarosa (Uraufführung 1792 in Wien) bringt der Künstlerische Leiter Alessandro De Marchi ein Paradestück der Opera buffa auf die Bühne. Geheiratet wird auch in „Le nozze in sogno“, einer Commedia civile, deren Vertonung erst jüngst von italienischen Musikwissenschaftlern als Werk des einstigen Innsbrucker Hofkomponisten P. A. Cesti erkannt wurde. Die Karnevalsoper handelt vom ewigen Generationenkonflikt, von der Verhinderung einer Heirat wider Willen und von einer gewollten Hochzeit, welche die Jugend trickreich gegen die ältere Generation durchsetzt. Ein Stoff wie geschaffen für die BAROCKOPER:JUNG. Ein glückliches Paar werden auch – nach zahlreichen Prüfungen – Tamino und Pamina in W. A. Mozarts Singspiel „Die Zauberflöte“, bei den Festwochen 2016 in einer historischen Version für kleines Ensemble als Kinderoper erlebbar. Diesen drei Hochzeiten steht eine Lebensrettung im letzten Moment gegenüber. In C. W. Glucks Oper „Alceste“ (Uraufführung 1767 in Wien) ist die Gattin eines Königs bereit, an seiner Stelle zu sterben. Sie wird aber von Gott Apollo aus dem Totenreich ins Leben zurückgeholt und mit ihrem Gatten wieder vereint. Die antike Tragikomödie mit Glucks klassischer Musik wird René Jacobs dirigieren, der von 1976 bis 2009 wesentliche Impulse bei den Festwochen gesetzt hat und der 2016 zurückkehrt.

Jubiläum 40 Jahre Festwochen. Jacobs war es auch, der 1976 die ersten Töne im ersten Konzert bei den Festwochen gesungen hat: eine Kantate des Wiener Hofmusikers Caldara. Der Festwochensommer 2016 beginnt dementsprechend mit Kantaten von Caldara, gesungen von Countertenor Valer Sabadus (19.07.). Das gesamte Programm des ersten Festwochenkonzertes 1976, das auch noch Werke von Bach, Händel und Couperin enthielt, wird im heurigen Jubiläumsjahr wieder geboten. Die im ersten Konzert 1976 vertretenen Komponisten finden sich im Jubiläumsprogramm ebenso mehrfach wieder wie auch die damals präsenten Instrumente Barockvioline, Viola da Gamba und Cembalo, denen 2016 Schwerpunktkonzerte mit dem Geiger Hiro Kurosaki, den Cembalisten Christophe Rousset und Andreas Staier und mit dem Gambenconsort Fretwork sowie mit Gambisten von Les Talens Lyrique gewidmet sind. Die Festwochen feiern mit KünstlerInnen, die hier schon viele Akzente gesetzt haben, wie Giovanni Antonini, Howard Arman, Alfredo Bernardini, Amandine Beyer, Donato di Stefano, Renato Girolami und Lawrence Zazzo.

„Theils ernsthafte, theils scherzende Oden“. So wie aus Telemanns Liedersammlung wird in den Jubiläumsfestwochen Musik zwischen sprühendem Witz und feierlichem Ernst zu hören sein: „Fortuna scherzosa“ mit der Hamburger Ratsmusik, „The Early Joke“ mit den Barokksolistene, das „Ende der Vernunft“ mit Il Giardino Armonico, Mozarts „Gran Partita“ mit Zefiro, die „Krönungsmesse“ unter De Marchis Leitung, „Dowlands Freuden und Leiden“ mit Lautenist Thomas Dunford und Musik an der Ebert-Orgel in der „Schwarzmanderkirche“ mit Wolfgang Mitterer.

Veranstalter

Innsbrucker Festwochen der Alten Musik
Innsbruck ist ein Zentrum der Alten Musik. In der Renaissance und im Barock weilten Meister wie Paul Hofhaimer, Heinrich Isaac und Pietro An...
Mehr »
Sortieren nach:
18.07.2017 — 27.08.2017
Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2017
450 Jahre Monteverdi Der am 15. Mai 1567 in Cremona getaufte Claudio Zuan Antonio Monteverdi hat wie kaum ein anderer Komponist die abendländische Musikkultur beeinflusst. Allein seine „Erfindung“ des Basso ostinato wirkt sich bis hin zum Jazz und Rock aus und ... Mehr »
Cesti-Finalkonzert | Innsbrucker Festwochen der Alten Musik
FinalistInnen des 7. Internationalen Gesangswettbewerbs für Barockoper Pietro Antonio Cesti Jörg Halubek Musikalische Leitung Tiroler BarockinstrumentalistenProgramm:Ausschnitte aus der Oper „Octavia“ von Reinhard Keiser und aus weiteren Opern des 17. und ... Mehr »
The Early Joke | Innsbrucker Festwochen der Alten Musik
Bjarte Eike Barockvioline und musikalische Leitung Barokksolistene EnsembleProgramm:„Don Quixote“ (Georg Philipp Telemann) „Battaglia – Bacchus gewidmet“ (Heinrich Ignaz Franz Biber) „Karneval in Venedig“ (Andrea Gabrieli, Giorgio Mainerio, Adrian ... Mehr »
Telemanns Pralinen | Innsbrucker Festwochen der Alten Musik
Hiro Kurosaki Violine Programm:Georg Philipp Telemann: 12 Fantasien für Violine ohne Bass TWV 40:14–25Hiro Kurosaki erschließt seit vielen Jahren das reiche Repertoire der Alten Musik für die Barockvioline. Der in Wien aufgewachsene Musiker genießt dabei ... Mehr »
Schlossfest Ambras
Das Schlossfest Ambras, das alljährlich am Feiertag Mariä Himmelfahrt tausende Menschen anzieht, ist wieder prall gefüllt mit historischen Spielen, prachtvoller Alter Musik, farbenfrohen Kostümen und Masken, imposanten Rüstungen ... Mehr »