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Kaiserliche Hofburg
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Kaiserliche Hofburg

Maria-Theresianische Prunkräume

Die Hofburg Innsbruck, ehemals Residenz von Kaiser Maximilian, verdankt ihr heutiges Aussehen Maria Theresia. Die Rokoko-Fassade, die Hofkapelle und die Prunkraume tragen ihre Handschrift. Die Monarchin lies die Burg nach dem Tod ihres Mannes als Gedenkstätte ausstatten. Im Riesensaal demonstrieren die Porträts ihrer 16 Kinder Fruchtbarkeit und politische Macht einer ungewöhnlichen Regentschaft. Das farbenfrohe Deckenfresko von F. A. Maulbertsch huldigt der Dynastie Habsburg-Lothringen und dem Land Tirol.

Kaiserin-Elisabeth-Appartement

Für Kaiserin Elisabeth, genannt Sisi, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts das Innere Appartement luxuriös ausgestattet. Die Seidenstoffe sind von rarer Qualität, die Farbgebung ist extravagant. Hochwertige Toilettemöbel und das Einzelbett verweisen auf Sisis Schönheitskult und ihre Eigenwilligkeit. Betschemel und Spucknapf zeugen von höfischer Frömmigkeit und männlichen Usancen. Die Wohnräume, die Kaiser Franz Joseph öfter benutzte als seine Frau, sind als historisches Ensemble im Stil des Zweiten Rokoko erhalten.

Höfisches Mobiliar

Stühle und andere Möbelstücke erzählen beispielhaft von der wechselvollen Einrichtungsgeschichte der Hofburg, vom Wandel der Moden und Stile, von sozialer Rangordnung beim Sitzen am Hof, von Produktionsmethoden und der Restaurierung. Im neuen Möbelbereich der Schauräume begegnen wir seltenen, zufällig entdeckten Stühlen aus der Zeit Maria Theresias, originellen Sitzmöbeln des Innsbrucker Kunsttischlers Johann Geyr, Bugholzmöbeln der Gebrüder Thonet und Sesseln der Dienerschaft.

Gedächtnis und Gegenwart

Die Galerie der Tiroler Landesfürsten im Prunkstiegenhaus und die Porträtgalerie bekannter Habsburger bilden den Rahmen für den Rundgang durch die Schauräume und 555 Jahre Regentschaft der mächtigen Dynastie in Tirol. 330 rare Exponate, von den Kaseln, die Maria Theresia gestickt hat, bis zum Silberbesteck der höfischen Tafel spannen den Bogen von barockem Flair bis zur Öffnung als Museum. In Themenräumen wird mit Kurzfilmen, Dokumenten, Fotos und Video-Interviews historischen Brüchen und überraschenden Kontinuitäten nachgespurt.

Geöffnet täglich 9–17 h

Letzter Einlass 16.30 h

Änderungen vorbehalten