Veranstalter

Kontakt
Innsbrucker Festwochen der Alten Musik
Herzog-Friedrich-Straße 21/1
6020 Innsbruck

festwochen@altemusik.at
Tel. +43/(0)512/571032
Fax +43/(0)512/563142
http://www.altemusik.at

Innsbrucker Festwochen der Alten Musik

Innsbruck ist ein Zentrum der Alten Musik. In der Renaissance und im Barock weilten Meister wie Paul Hofhaimer, Heinrich Isaac und Pietro Antonio Cesti als Hofmusiker in der Alpenstadt.

Es fanden prunkvolle Opernaufführungen im ersten freistehenden Theater im deutschen Sprachraum statt. Das damalige Innsbrucker Instrumentalensemble bildete später die Stammbesetzung des berühmten vorklassischen Mannheimer Orchesters. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde an die Tradition angeknüpft und die Pflege der Alten Musik in prachtvollen Sälen und Kirchen wieder aufgenommen. 1963, zur Feier der 600-jährigen Zugehörigkeit Tirols zu Österreich, initiierte der Innsbrucker Musiker Prof. Otto Ulf (1907–1993) das erste Ambraser Schlosskonzert. Seit 1976 wird Innsbruck jeden August mit den Festwochen zum Mekka der Alten Musik. Berühmte Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, John Eliot Gardiner und Alan Curtis traten in Innsbruck auf, Opernstars wie Jennifer Larmore und der Countertenor Derek Lee Ragin begeisterten das Publikum, Musiker wie Jordi Savall und Sigiswald Kuijken konzertierten in Innsbruck.

Von 1991 bis 2009 programmierte der Dirigent und Countertenor René Jacobs das Opernprogramm des Festivals, von 1997 bis 2009 war er der künstlerische Leiter der Innsbrucker Festwochen. Er hat hier mehr als 20 Opern zur Aufführung gebracht, darunter von Pietro Antonio Cesti ("L´Orontea", "L´Argia"), Claudio Monteverdi („L’Orfeo“, "Il ritorno d´Ulisse in patria", "L´incoronazione di Poppea"), Francesco Cavalli ("Giasone", "Serse"), von Francesco Conti („Don Chisciotte in Sierra Morena“), Antonio Sartorio („Giulio Cesare in Egitto“), Georg Friedrich Händel ("Flavio", „Rinaldo“), Georg Philipp Telemann ("Orpheus oder die Wunderbare Beständigkeit der Liebe"), Johann Adolf Hasse ("Solimano"), Joseph Haydn ("Il mondo della luna"), Wolfgang Amadeus Mozart ("La finta semplice", „Don Giovanni“) und Florian Leopold Gaßmann ("L´opera seria").
Seit 2010 leitet Alessandro De Marchi als künstlerischer Leiter die Geschicke der Innsbrucker Festwochen.

Sortieren nach:
18.07.2017 — 27.08.2017
Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2017
450 Jahre Monteverdi Der am 15. Mai 1567 in Cremona getaufte Claudio Zuan Antonio Monteverdi hat wie kaum ein anderer Komponist die abendländische Musikkultur beeinflusst. Allein seine „Erfindung“ des Basso ostinato wirkt sich bis hin zum Jazz und Rock aus und ... Mehr »
40. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik
Man soll die Feste feiern, wie sie fallen. 2016 werden die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 40 Jahre jung. Grund genug für ein rundes Geburtstagsprogramm. Zum Jubiläum kommen alle Saiten der Musik aus Renaissance, Barock und Klassik zum Schwingen: Musik als ... Mehr »
Krönungsmesse | Innsbrucker Festwochen der Alten Musik
Alessandro De Marchi Musikalische Leitung Chor und Orchester der Academia Montis Regalis Christina Gansch Sopran Emilie Renard Mezzosopran Rupert Charlesworth Tenor Marcell Bakonyi BassProgramm:Wolfgang Amadeus Mozart: ... Mehr »
The Early Joke | Innsbrucker Festwochen der Alten Musik
Bjarte Eike Barockvioline und musikalische Leitung Barokksolistene EnsembleProgramm:„Don Quixote“ (Georg Philipp Telemann) „Battaglia – Bacchus gewidmet“ (Heinrich Ignaz Franz Biber) „Karneval in Venedig“ (Andrea Gabrieli, Giorgio Mainerio, Adrian ... Mehr »
Telemanns Pralinen | Innsbrucker Festwochen der Alten Musik
Hiro Kurosaki Violine Programm:Georg Philipp Telemann: 12 Fantasien für Violine ohne Bass TWV 40:14–25Hiro Kurosaki erschließt seit vielen Jahren das reiche Repertoire der Alten Musik für die Barockvioline. Der in Wien aufgewachsene Musiker genießt dabei ... Mehr »