Auf den Spuren von Grasausläuten, Herz-Jesu-Feuern, Almabtrieb und Anklöpfeln durchs ganze Jahr …
Von der Fastnacht bis zum Osterbrauch: Ausgelassenheit und feierliche Innigkeit in harmonischem Nebeneinander
Wo viel Arbeit, da auch viel Ausgelassenheit: Im Sommer wird gemäht, gewallfahrtet und getanzt.
Stille Zeiten im freundlichen Lichtschein: Advent und Weihnacht als Glanzpunkt des Brauchtums
Bei der Fasnacht bzw. beim Matschgern spricht man vom ererbten Brauchtum über das Winteraustreiben, den Respekt der Menschen vor den Naturgewalten und...
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01.12.2013
01.12.2013
Im Tuxertal wird Tradition noch gelebt. Abseits der Einkaufsmeilen, in denen bereits Ende November „Stille Nacht, Heilige Nacht“ gespielt wird, fühlt man hier noch die wahre Vorfreude auf das Christkind, ganz ohne Stress und Hektik. Bedingt durch die Höhenlage verspricht ...
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14.09.2013
14.09.2013
Es ist wieder soweit! Das Schaf und Haflinger Almabtriebsfest in FINKENBERG steht bevor! Alljährlich seit 1985 veranstalten der Schafzuchtverein und der Fußballklub Finkenberg, Mitte September, das traditionelle Schaf- und Haflinger Almabtriebsfest. Dieser Tag ist wohl einer ...
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28.03.2013
28.03.2013
Das artdepot lädt auch heuer wieder zum vorösterlichen Osternest mit dem legendären Motto: Frucade oder Eierlikör. Donnerstag, 28.03.2013 ab 17 Uhr In gewohnter Manier werden nach Herzenslust Ostereier bemalt! Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme und einen ...
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26.01.2013
26.01.2013
Die Amraser Matschgerer sind ein Tiroler Faschingsverein geprägt von Tradition. 2013 der Verein drei Jubiläen: 360 Jahre Faschingstreiben in Amras, 20. Matschgerer- und Mullerschaug'n in Amras und 10 Jahre seit der offiziellen Vereinsgründung. Der Höhepunkt des ...
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24.11.2012 — 08.12.2012
24.11.2012 — 08.12.2012
Die Familie Gundolf bietet mit ihren Adventkonzerten die perfekte musikalische Ergänzung mit stimmungsvollen Adventbläsern, Tiroler Stubenmusik und traditionellen Adventliedern in gemütlicher Atmosphäre im Gasthaus Sandwirt am Inn an. Nutzen Sie die Möglichkeit Ihren ...
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Die Krippe gilt als weihnachtliches Symbol schlechthin. Die kleinteiligen Landschafts-Nachbildungen in denen sich Figuren aller Art tummeln, entzücken Menschen auf der ganzen Welt. In Innsbruck vereinen sich zur Zeit rund 900 Krippenliebhaber um am 19. Weltkrippenkongress teilzunehmen.
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22.09.2012
22.09.2012
Musik und Unterhaltung, Verpflegung mit dem typisch Schöpsernen und gegrilltem Schaffleisch,
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16.09.2012
16.09.2012
Die festlich geschmückten Tiere werden nach ihrer "Sommerfrische" auf den Almen zurück ins Tal getrieben. Großer Bauernmarkt und typische
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15.09.2012
15.09.2012
Die festlich geschmückten Tiere werden nach ihrer "Sommerfrische" auf den Almen zurück ins Tal getrieben. Abtrieb der Kühe und Pferde von den Almen. Großer Bauernmarkt mit musikalischer
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15.09.2012
15.09.2012
Die festlich geschmückten Tiere werden nach ihrer "Sommerfrische" auf den Almen zurück ins Tal getrieben. Almabtriebsfest der Tiere von der Stalanzer Alm mit musikalischer
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13.09.2012
13.09.2012
Musik, Tanz und Tiroler Spezialitäten Mit dabei: PFUNDS-KERLE und KLANGZEITTHERAPIE Neu beim 3. Herbstfest: Als Vorgruppe zum Musikprogramm der Pfunds-Kerle tritt erstmals in Tirol die Bayrische Gruppe Klangzeittherapie auf. Hintersinnig bayrische Liedermacher mit Gefühl... ...
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Städte haben ihre Faschingsumzüge, Innsbruck und seine Feriendörfer aber auch eine traditionelle Fastnacht. Und ein besonderer Umzug ist am 12. Februar 2012 zu sehen.
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Am 5. Februar 2012 ist es wieder soweit: Punkt 14.00 Uhr geht das Dorf Absam in die Fastnacht. Und dies mit Tradition...
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01.01.2012
01.01.2012
Alle guten Wünsche für das Neue Jahr, Gesundheit, Erfolg und viel Glück. Am 1.1.2012 begrüßen wir gemeinsam das Neue Jahr beim traditionellen Neujahrsfeuerwerk, Neujahrsansprache unterhalb der Marienkapelle mit Fackelzug und spektakuläres Feuerspringen der Ellmauer ...
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Honig- Wachs- und Lebkuchenduft betört den Besucher unmittelbar nach Betreten des Kerzengeschäftes Walde am Innsbrucker Domplatz. Der Betrieb gehört zu den schönsten und traditionsreichsten der Stadt und zieht Scharen von Besuchern an. Und das nicht nur zur Weihnachtszeit.
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11.12.2011
11.12.2011
Der Weihnachtsmarkt in Ellmau ist auf alle Fälle einen ausgiebigen Besuch wert! Weihnachtliche Musik, ein Krippenspiel, Glühweinstände, ein Christbaum- und Krippenverkauf sowie viele schöne Geschenkideen und Leckereien sind vor Ort. Auch die traditionellen Tiroler ...
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08.12.2011
08.12.2011
"Gmiatlich" - gemütlich, "Zsommkemma" - Zusammenkommen: Die beiden Worte erklären eigentlich alles. Ein gemütliches Zusammenkommen bei wunderschönem Ambiente beim Ellmauer Heimatmuseum. Sänger und Musikanten aus Ellmau sorgen für ...
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26.11.2011 — 06.01.2012
26.11.2011 — 06.01.2012
Lebensgroße Figuren und lebende Tiere machen die Bergweihnacht im jahrhundertealten Stall des Sixenhofes zur lebendigen Geschichtsstunde. 25 Minuten lang erzählt eine angenehm sonore Stimme die alpenländische Version von der Geburt Christi. Kulinarische Heimatverbundenheit ...
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21.09.2011 — 25.09.2011
21.09.2011 — 25.09.2011
Die Almfestwoche in Söll findest dieses Jahr vom 18.09. bis zum 25.09.2011 statt. Am Mittwoch, den 21.09.2011, findet das Z'sammkemma zum Almfestmarkt in der Söller Fußgängerzone statt. Hier werden alte Handwerke vorgestellt, es gibt viel Musik und die Söller ...
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06.09.2011
06.09.2011
Volksmusikabend im Via Clausia Saal in Serfaus Mitwirkende: Singkreis Serfaus, Familienmusik Wankmiller aus Reutte, Stubnmusi der HS Silz; Flügelhornduo Pepi und Toni;
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15.08.2011
15.08.2011
Die prachtvolle Blumenparade durch Kirchberg mit über 200.000 Dahlien, Nelken, Gerbera, Sonnenblumen, ... gehört zu den optischen Highlights des Jahres! Über 30 bunt verzierte und reich bestückte Blumenautos und Oldtimers fantasievoll gestaltet aus Märchen, ...
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12.08.2011 — 14.08.2011
12.08.2011 — 14.08.2011
Heuer findet in Längenfeld das 30. Ötztaler Trachtenfest mit über 1500 Trachtler und Musikanten statt, welche die Tradition und den Brauchtum zeigen. Einheimische mit alten Geräten, Kuh- und Pferdefuhrwerke zeigen das bäuerliche Leben und Arbeiten unserer Vorfahren im ...
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06.08.2011
06.08.2011
Das traditionelle große Sommernachtsfest in der gesamten Innenstadt ist das gesellschaftliche Top-Ereignis des Kitzbüheler Sommers. Tausende Einheimische und Gäste aus aller Welt vermischen sich zwischen unzähligen Ständen, Bars und Attraktionen. Und jeder, der hat, ...
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18.06.2011
18.06.2011
Sonnwendfeier 18. Juni 2011 Die Nordkette steht ganz im Zeichen der Sonnenwende. Entlang der Stationen der Nordkettenbahnen erwarten Sie ab 18:00 Uhr musikalische und kulinarische Highlights, dabei dürfen die traditionellen Sonnwendfeuer natürlich nicht fehlen. Feiern ...
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Gibt es nun in Tirol die Fastnacht oder den Fasching? Und wie verhält es sich mit der anschliessenden Fastenzeit? Endet mit dem Aschermittwoch wirklich der ganze Spaß?
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04.12.2010 — 18.12.2010
04.12.2010 — 18.12.2010
Advent, Advent ein Lichtleich brennt und das nimmt man in Rattenberg seit über zehn Jahren mehr als wörtlich. Vergangenen Samstag erstrahlte die Stadt wieder im Kerzenschein etlicher Lichter und Feuerstellen, die den traditionellen Rattenberger Advent schon von Weitem ...
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Wunderschön ist Tirol, das Land zum Bergsteigen und Skifahren, zum Entspannen und sich’s wohl sein Lassen. Zum Wohlgefühl, das die Natur uns schenkt, gesellt sich auch jenes, das wir aus der Kultur gewinnen. Das Spektrum des Angebots reicht dabei von den Tiroler ...
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Tiefe Trauer, große Freude: Die österliche Volksfrömmigkeit hat in den Heiligen Gräbern ihren schönsten Ausdruck gefunden. Das Grab in Patsch ist eins davon.
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Ist´s das berühmte Werkzeug (STUBAI) oder ist´s die schlichte Fabulierlust, die so viele Stubaier ins Krippenschnitzen getrieben hat?
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Knapp zweihundert Jahre haben die Rumer "Muller" bzw. "Huttler" mittlerweile auf dem Buckel - aber von Altersschwäche keine Spur!
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Die topaktuelle Neuinszenierung der "alten" Sammlung macht dieses Museum zu einer der interessantesten Adressen des Landes!
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Was im Wellnesszeitalter als besonders gesundheitsfördernd beworben wird, war früher gar nicht geliebte Alltagsrealität.
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Je länger, je lieber! Dieses Motto wird alljährlich am Palmsonntag in der Oberinntaler Gemeinde spannend-eindrucksvoll zelebriert.
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Qualitätvoll, detailreich und szenisch überwältigend, so präsentiert sich das um 1800 geschaffene Meisterwerk in der Pfarrkirche.
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Ungestüm jagt das Fasserrössl durch die Haller Altstadt, eine Gefahr für jung und Alt! Angst haben muß man aber trotzdem nicht.
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Am 11. November feiern Kinder den Hl. Martin mit einem besonderen Brauch: In Lichterprozessionen ziehen sie mit leuchtenden Laternen durch die Tiroler Gemeinden.
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Seit über vierhundert Jahren können wir das Auftauchen der furchterregenden Perchten in den alpinen Tälern schriftlich nachweisen.
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Mit dem „Herz-Jesu-Sonntag“ verbindet man Prozessionen und Bergfeuer – in der Wildschönau den Höhepunkt für die „Sturmlöder“.
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Kerzenweihe und Wechsel des landwirtschaftlichen Arbeitsplatzes – das sind die Ingredenzien des alten katholischen Festtages.
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Ab dem Gründonnerstag erklingen keine Glocken mehr – sie sind, so zumindest die Volksmeinung, nach Rom „geflogen“.
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Große und vor allem politische Maiaufmärsche haben in Tirol keine lange Tradition. Hier feiert man den Beginn des Sommerhalbjahres.
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Mit der Eröffnung des ersten Tiroler Naturparkhauses am Piller Sattel im Tiroler Oberland im August 2007 hat der im Mai 1998 gegründete Verein Naturpark Kaunergrat eine würdige „Heimstätte“ gefunden. Und nicht nur Naturliebhaber kommen hier auf ihre Rechnung: gerade Kulturinteressierte erfahren hier einiges über die enge Beziehung zwischen Mensch und Landschaft.
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Das eigenartige Kasermandl zählt zu den bekanntesten Sagengestalten Tirols. Zahlreiche Almen „rühmen“ sich als herbst- bzw. winterliche Wohnstätte dieser verdammten Seele zu dienen.
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Alle vier Jahre findet in Imst das Schemenlaufen statt. Das neu gestaltete Museum versucht mit moderner Technolgie diesen alten Brauch erlebbar zu machen.
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Das Nassereither Schellerlaufen, welches alle drei Jahre stattfindet, zählt zu den schönsten Fasnachten Tirols.
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Das Schleicherlaufen, einer der größten Fachsnachten Tirol, steht mit seinen Figuren im Mittelpunkt des Museums...
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Viele Jahrhunderte alt, aber stets lebendig präsentieren sich die Absamer Matschgerer in ihrem Museum.
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Ein ganz besonderer Brauch in der Tiroler Fastnachtslandschaft ist das Axamer Wampelerreiten. Von nah und fern trifft man sich zum großen Umzug, um die seltsam anmutenden Wampeler zu bewundern, die Geschichte über den Axamer Bock zu hören und das bunte Fastnachtstreiben auf den Festwägen mitzuerleben.
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Die ganze Welt träumt davon, ab einem bestimmten Alter auf Knopfdruck wieder jung zu werden. Auch Tirol kennt diesen Traum - allerdings mit einem etwas anderem, einem etwas brutalerem Hintergedanken.
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„Prosit Neujahr“ – den Übergang vom alten zum neuen Jahr zelebriert man weltweit am 31. Dezember. Noch vor etwas mehr als hundert Jahren war dies in den ländlichen Regionen Tirols nicht üblich. Denn den Beginn des neuen Jahres feierte man nach alter Tradition am 6. Jänner.
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Wer glaubt die Telfer Fastnacht beschränkt sich allein auf den großen Umzug, der irrt. Das örtliche „Fastnachtsfieber“ dauert über längere Zeit an und befällt alt und jung, Frau und Mann gleichermaßen. Spätestens seit dem 6. Jänner reiht sich beginnend mit dem „Nazausgraben“ eine Veranstaltung an die andere und das ausgelassene Treiben endet am Faschingsdienstag mit dem dramatischen „Nazeingraben“.
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Alljährlich lockt der Christkindlmarkt hundertausende Besucher in die Innsbrucker Altstadt. Nicht nur für die Einheimischen ist er zur liebgewonnenen und unverzichtbaren Tradition geworden. Besondere Anreize bieten seine Lage mitten in der Altstadt, das breitgefächerte Angebot an Produkten und kulinarischen Spezialitäten und nicht zuletzt das stimmige Rahmenprogramm.
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(Fast) alles hat ein Ende – auch der Fasching bzw. die traditionelle Fastnacht. Vor dem Beginn der Fastenzeit kann man sich also noch einmal richtig gehen lassen – mit allerlei Lustbarkeiten. Aber dann heißt es Abschiednehmen. Und dieses „Ende“ wird in Tirol auf mehrere Weisen zelebriert.
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Der Volksglauben besagt, dass man am Patronatstag der Hl. Barbara, dem 4. Dezember, Zweige vom Kirschbaum abschneiden soll. Diese gibt man in eine mit Wasser gefüllte Vase und stellt sie an ein warmes Plätzchen. Wie durch ein Wunder sollen dann am 24. Dezember die Zweige zu Blühen beginnen.
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Im Februar ist es wieder soweit: Arzl im Pitztal „geht“ in die Fasnacht. Nach vierjähriger Pause beherrschen wieder die Fasnachtsfiguren der Singesler, Roller, Hexen, Bären, u.v.a. den Ort. Das Arzler Singeslerlaufen ist in der Tiroler Fasnachtslandschaft eine relativ kleine Veranstaltung, die aber gerade dadurch einen besonderen Charme entwickelt.
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Wer sich in den ersten Dezembertagen auf die Straße wagt, dem bleibt heutzutage eines nicht erspart: die Begegnung mit dem Krampus; oder besser: die Begegnung mit zahllosen „Kramperln“. Den Nikolaus wird man bei diesen humorvoll-schreckhaften Auftritten allerdings oft vergeblich suchen. Seinen Termin hat er meist erst am 5. Dezember.
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Wenn es eine „wahre“ Tiroler Fastnachtstalschaft gibt, dann ist diese das Pitztal. Neben Arzl, Wald und St. Leonhard ist es auch Wenns, das in mehrjährigem Rhythmus das traditionelle Fastnachtstreiben mit besonderer Hingabe pflegt. Auch wenn Ähnlichkeiten mit dem Imster Schemenlaufen auf der Hand liegen – die Wenner Fastnacht hat ihren eigenen Charakter und ist absolut sehenswert.
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Traditionelle Nikolausspiele zählen zu den besonderen (und seltenen) Aufführungen in der Weihnachtszeit. Nur mehr in wenigen Orten pflegt man diese Form des Schauspiels, das weniger die Person des Hl. Nikolaus, sondern die stetige Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse thematisiert.
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Im Mittelpunkt des alle vier Jahre stattfindenden Blochziehens steht eine ca. 30m lange, buntgeschmückte Zirbe, die auf Schlitten mühsam von verschiede-nen Figuren durch die engen Dorfgassen gezogen wird ...
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Das „Herbergsuchen“ ist ein Brauch, der im engen Zusammenhang mit der biblischen Überlieferung steht. Es wird bei dieser „Aufführung“ die Suche von Josef und Maria nach einer Unterkunft in Bethlehem dramatisch nachgestellt. Nachdem das „heilige Paar“ bei den hartherzigen Wirtsleuten nicht aufgenommen wurde, mußte die Hl. Maria Christus in einem Stall zur Welt bringen.
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Arzl im Pitztal ist eine der Fastnachtshochburgen im Tiroler Oberland. Neben dem Singeslerlaufen gehört auch die traditionelle Walder Fastnacht (Wald ist ein Ortsteil von Arzl) zum närrischen, aber gut durchorganisierten Festrepertoire der Gemeinde.
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Neben den Adventsonntagen sind die vorweihnachtlichen Donnerstage wichtige Brauchtermine. An diesen Tagen ziehen die Tiroler Anklöpflergruppen in vielen Gemeinden - vor allem im Unterinntal - von Haus zu Haus. Zentrales Thema dieses Brauches ist die bevorstehende Ankunft des Heilands.
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Unter dem „Mullerlaufen“ versteht man die traditionelle Fastnacht rund um Innsbruck. Bezeichnend für dieses regionale Fastnachtsbrauchtum ist einerseits das alljährliche Auftreten der Fastnachtsgruppen in Gasthäusern, bei öffentlichen Veranstaltungen oder in Privathäusern, andererseits die Durchführung von großen Umzügen in mehrjährigen Abständen.
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Nicht nur gegen (fast) jedes körperliche Leiden ist ein Kräutlein gewachsen – auch bei vielen Bräuchen des Lebens- und Jahreslaufes spielen Kräuter eine wichtige Rolle. Sie sollen Schutz bieten, Gesundheit und Glück garantieren oder als Symbol für eine besondere Wertschätzung stehen.
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Die Fastenzeit bedeutete besonders in früheren Zeiten einen ungeheuren Einschnitt in das Volksleben. In der Periode der Besinnung, Einkehr und der Vorbereitung auf das Osterfest war so gut wie alles verboten, was Spass macht.
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Untrennbar mit dem Weihnachtsfest sind in Tirol die Weihnachtskrippen verbunden. Aus unterschiedlichen Materialien gefertigt, von lebensgroß bis in Miniaturform, findet man sie in Privathäusern, in Kirchen und Kapellen bzw. an öffentlichen Plätzen. Der Krippenaufbau erfolgt meist in der Zeit um den Hl. Abend, aufgestellt bleiben sie - nach alter Tradition - bis Maria Lichtmeß am 2. Februar.
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Mit dem Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Fastenzeit vor Ostern – nach den üppigen Fastnachts- bzw. Faschingstagen gilt es nun Maß zu halten, nicht nur bei Speis und Trank. Doch so einfach ist dies nicht. Und man versucht allerorten durch den Heringschmauß am Aschermittwoch die lustige Festzeit noch ein wenig zu verlängern.
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Prozessionen sind Zeugnisse volksfrommen Brauchtums und untrennbar mit der religiösen Tiroler Festkultur verbunden. Bei den großen Umgängen, wie die Prozessionen auch genannt werden, trägt man auch diejenigen Heiligenfiguren mit, die in der Gemeinde bzw. der Region eine besondere Rolle spielen.
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Am 3. Februar feiert man den Patronatstag des Hl. Blasius - in einigen Kirchen Tirols wird zu diesem Anlass der sogenannte Blasiussegen gespendet. Und dieser Segen soll vor allem Halsschmerzen vorbeugen. Aber auch bei anderen Krankheiten sucht man nach altem Volksglaubem Hilfe beim Hl. Blasius.
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Der Brauch des Aperschnalzens hat mit dem „offiziellen“ Frühlingsbeginn am 21. März eigentlich nichts zu tun. Schon Wochen vorher, je nach Region zu unterschiedlichen Zeiten, hört man in einigen Gemeinden Tirols das rhythmische Knallen der Peitschen. Mit dem Lärm möchte man den Winter vertreiben und das Frühjahr begrüßen.
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Nicht alle Tiroler Fastnachtsbräuche und -umzüge finden jährlich statt, z. B. das berühmte Schemenlaufen in Imst. Um die Planung zu erleichtern, wurden im Anschluss alle bis heute bekannten Fastnachtsveranstaltungen aufgelistet.
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Das beeindruckende Fastnachtsschauspiel mit dem großen Umzug beginnt mittags nach alter Tradition mit dem „Zwölfuhrläuten“. Die monatelangen Vorbereitungen machen sich bezahlt – in Imst erfahren auch die Zuseher intensiv gelebte Tiroler Fastnachtskultur.
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Eine der Höhepunkte im brauchtümlichen Jahreslauf ist das Osterfest. In vielen Gemeinden Tirols hält man an den damit verbundenen, älteren und neueren Traditionen fest: Ölbergandachten, Ratschenklänge, feierliche Auferstehungsfeiern, Speiseweihen, Osterspiele u.v.m. prägen das Geschehen rund um Ostern. Die Bräuche des Volkslebens beginnen hier mit Besinnung und enden im fröhlichen Feiern.
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Wer die frühen Morgenstunden nicht scheut, der kann in Zirl nahe Innsbruck einen besonderen Kirchtagsbrauch erleben. Nach alter Tradition wird hier der Kirchtag auf eine aussergewöhnliche Art eingeleitet: bereits um 5.00 Uhr früh läuten 15 Minuten lang die Glocken und vom Kirchturm erklingt die „Zachäusmelodie“.
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Das Ei ist untrennbar mit dem Osterfest verbunden - ob naturbelassen oder farbig verziert, ob als Dekorelement oder als kulinarischer Schokoladengenuß. Dieser besondere Stellenwert des Ei ist keine moderne Erscheinung sondern beruht auf überlieferten Traditionen. Eier haben Kulturgeschichte - nicht nur zu Osterzeit.
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Alljährlich gedenkt man im Unterinntaler Dorf Kundl dem Hl. Leonhard mit einer besonderen Prozession: dem Leonhardiritt. Am ersten Sonntag nach dem Patronatstag (6. November) treffen sich um 12.30 Uhr die Reitergruppen am Dorfplatz. Im Ortsteil St. Leonhard wird auf einer Wiese die Feldmesse gefeiert und anschließend wird die Pferdesegnung vorgenommen.
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Vielfach glaubt man, dass mit der Speisenweihe oder dem Eiersuchen am Ostersonntag das Tiroler Osterbrauchtum seinen Abschluss findet. Das dem nicht so ist, beweisen die „Bräuche“ des „Emmausgehens“ bzw. des „Osterziehens“. Beide können unterschiedlicher nicht sein: während der eine Brauch im privaten Raum stattfindet, werden beim anderen Brauch „Missstände“ öffentlich gemacht.
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„Waidmannsheil“ und „Waidmannsdank“ – jedem sind diese Redensarten der Jägersprache vertraut. Doch das waidmännische Handwerk hat an Bräuchen, Volksglaubensvorstellungen und Symbolen wesentlich mehr zu bieten. Für Laien mag manches etwas unverständlich, wenn nicht gar absurd erscheinen. Aber das Jagdwesen hat eben seine eigenen Gesetze und seine eigene Sprache. Und diese zu entdecken ist ebenso spannend wie informativ.
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Am „Weissen Samstag“ (erster Samstag nach Ostern) findet im Osttiroler Virgental eine der eigenartigsten Prozessionen unseres Landes statt. In seinem Zentrum steht ein prächtig geschmückter weisser Widder - der beim abschliessenden Gottesdienst in der Kirche um den Altar geführt wird!
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An Allerheiligen bzw. Allerseelen gehört der Besuch der familiären Grabstätte zu den „gebräuchlichen“ Verpflichtungen der Tiroler. Aber unabhängig von den doch etwas morbid angehauchten trüben Novembertagen laden die Tiroler Friedhöfe ganzjährig zu Ausflügen ein – um die Ruhe zu genießen und um kulturgeschichtliche Einblicke zu gewinnen.
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Mit Christi Himmelfahrt wird der große österliche Festkreis abgeschlossen. Man feiert an diesem Termin, genau vierzig Tage nach Ostern, die Aufnahme Christi in den Himmel. Im religiösen Brauchtum zelebriert man dieses Gedenken in Form von feierlichen Prozessionen.
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Mit dem Festtag des Hl. Martin am 11. November verbindet man das „Martiniganslessen“ oder die Laternenumzüge der Kinder. Im Tiroler Unterinntal hat sich jedoch ein Brauch erhalten, der in enger Verbindung mit alten Volksglaubensvorstellungen steht und regionales Sagengut bildlich umzusetzen versteht.
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Sag' dem Winter laut ade - so könnte man den Brauch des Grasausläutens kurz und prägnant umschreiben. In gewisser Weise will man mit diesem Frühlingsbrauch der Natur etwas nachhelfen. Es war und ist vor allem der bäuerlichen Bevölkerung ein besonderes Anliegen, dass nach den langen Wintermonaten der Boden wieder Früchte trägt - saftiges Gras und bunte Blüten sind dabei die ersten Zeichen.
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Man muss nicht im "Mai seines Lebens" stehen (nach Friedrich Schiller) - also jung sein - um den Beginn des sogenannten Wonnemonats festlich zu zelebrieren. Das Maibaumkraxeln (das Klettern bis zur Spitze des Baumes) ist ja nur eine Variante dieses so traditionellen Frühlingsfestes.
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Zwei Monate im Jahreslauf sind Maria, der Mutter Gottes, geweiht: der Mai und der Rosenkranzmonat Oktober. Die Marienverehrung erfreut sich in Tirol großer Beliebheit – davon zeugen nicht nur die vielen Bilder, Statuen und Wallfahrtsstätten, sondern auch religiöses Brauchtum.
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Die Zillertaler verstehen Feste zu feiern - Paradebeispiel dafür ist das alljährlich stattfindende Gauderfest. Am ersten Wochenende im Mai trifft man sich in Zell am Ziller, um an drei Tagen den Frühling zu begrüßen und alte Traditionen zu pflegen.
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Mitte Juni ist es meist soweit. In vielen Orten Tirols treibt man um den St. Veits-Tag (den 15. Juni) das Vieh (Rinder, Kühe, Schafe und z.T. Pferde) auf die nährstoffreichen Almmähder. Dabei gibt es für diese „Almauffahrt“ keinen allgemein gültigen Termin - aufgetrieben wird je nach örtlichen Gegebenheiten (z.B. Höhenlage) und Witterung.
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Wenn Anfang Juni abends die Berge in „Flammen“ stehen, dann feiert man auf besondere Art und Weise ein Gelöbnis, das in Tirol seit mehr als 200 Jahren Bestand hat. 1796 „verlobte“ sich das Land Tirol an das Herz-Jesu und eigene Bräuche erinnern bis heute an diesen Schwur.
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Der einst tirolweit verbreitete Brauch des Scheibenschlagens wird heute noch in einigen Orten des Tiroler Oberlandes und des Außerferns gepflegt. Dabei handelt es sich um einen eigentümlichen „Feuerbrauch“.
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Am 22. Juli feiert man den Festtag der Hl. Maria Magdalena. Jedes Jahr findet ihr zu Ehren eine besondere Prozession statt, die zum romantisch gelegenen Magdalenenkirchlein in Gschnitz im Gschnitzal führt. Schon in den frühen Morgenstunden zieht man mit einem vorangetragenen Kreuz über einen steilen Fußweg hinauf zur Wallfahrtskirche, an die eine Einsiedelei angebaut ist.
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Die Zeit vom Aschermittwoch bis zum Palmsonntag ist "arm" an Bräuchen - Enthaltsamkeit also nicht nur beim Essen und Trinken. Erst ab dem Palmsonntag, dem Sonntag vor dem Osterfest, gibt es wieder viele Bräuche, die meist die Leidensgeschichte Christi zum Thema haben. Am Palmsonntag findet in fast allen Gemeinden Tirols die Palmweihe statt - aber nur in wenigen Orten wird eine Palmeselprozession abgehalten.
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Im Volksmund wird der Monat September auch als „Engelsmonat“ bezeichnet. Das kommt nicht von ungefähr. Denn am 29. September gedenkt man im kirchlichen Kalender der im Christentum bedeutenden Erzengel Michael, Gabriel und Raphael. Unter ihrer „Obhut“ sollen die zahlreichen Engel der himmlischen Sphären den Mensch hilfreich zur Seite stehen.
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Untrennbar mit der Karwoche sind die verschiedenen Formen der Ratschen als Lärminstrumente verbunden. Ratschen sind Holzkonstruktionen, die mit federnden Hämmern das charakteristische „Knarren“ bzw. Klappern erzeugen. Die Volksmeinung besagt, dass die Glocken am Gründonnerstag nach Rom „fliegen“ und erst nach der Auferstehungsfeier am Ostersamstag wieder zurückkehren.
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Neben Maria und deren Mutter Anna ist in Tirol Notburga sicherlich die beliebteste Heilige. Landauf, landab findet man an Hausfassaden Darstellungen der ehemaligen Bauernmagd, Heiligenplaketten und Gebetszettel zeugen von einer bis in die Gegenwart anhaltenden Verehrung.
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Zu den bekanntesten Passionsszenen in der alpenländischen Volkskunst zählt das Leiden Jesu Christi am Ölberg. Dargestellt wird diese Begebenheit in Fastenkrippen, als Plastik für den „Hausgebrauch“, auf unzähligen Bildern und nicht zuletzt auch in freier Natur auf Öl- und Kalvarienbergen.
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In vielen Tiroler Gemeinden feiert man Ende September bzw. Anfang Oktober Erntedank. Träger dieser Feste sind zumeist die örtlichen Jungbauern. Hauptbestandteil von Erntedank ist ein feierlicher Gottesdienst, bei dem die bäuerlichen Produkte geweiht werden.
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Karfreitag - eigentlich ein Trauertag in der christlichen Kirche. Und doch findet man in vielen Kirchen und Kapellen Tirols den Altarraum festlich ausgestattet: im Zentrum steht das hl. Grab von Jesus Christus, eingebettet in phantasievolle, zum Teil aufwendige plastische Aufbauten.
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So hiess es zumindest in früheren Zeiten. Denn Kirchweihfeste waren gesellschaftliche Grossereignisse, wo man aus nah und fern zusammen kam. Man feierte ausgelassen und so manche Liebesbeziehung nahm mit diesem Fest ihren Anfang...
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steckt nicht nur auf so manchem Tirolerhut, ziert allerlei Souvenirs, sondern symbolisiert für sich schon die alpine Lebenswelt. Und so verwundert es auch nicht, dass es unzählige Geschichten, Anekdoten, Mythen, künstlerische Ausgestaltungen und vieles mehr über diese so edle Alpenblume gibt.
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Eine Erlebniswelt der besonderen Art stellt der Weiler Piburg mit dem Piburger See am Talanfang des Ötztales dar – eine Erlebniswelt die Natur und Kultur in Einklang bringt. Schon vor Jahrhunderten war dieses Kleinod Ziel von Erholungssuchenden, die das besondere Ambiente des wärmsten Tiroler Gebirgssees schätzten.
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Wenn im Frühling die Bäume im Saft standen, dann haben sich viele Tiroler Kinder auf den Weg gemacht, um sich ein interessantes Musikinstrument zu basteln. Das schöne daran war, dass man ganz eigenständig mit einem Messer hantieren musste und sich dabei ganz wie ein Großer vorkommen durfte.
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Genau fünfzig Tage nach dem Ostersonntag erschien Christi Jüngern der Heilige Geist in Form von Feuerzungen, die vom Himmel regneten. Erstaunt stellten fest, dass sie von nun an in der Lage waren, in allen Sprachen der Welt zu kommunizieren – ein Sprachwunder sondergleichen und deshalb eines Umberto Ecos würdig.
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Das volksfromme Brauchtum in Tirol wäre ohne Bittgänge und Prozessionen undenkbar. Nicht nur an hohen Feiertagen wie Fronleichnam oder Christi Himmelfahrt finden vor allem in den Dörfern Umgänge statt, bei denen man ausgewählte Heilige ehrt – sie aber auch um ganz spezielle Hilfe bittet.
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Eine besondere Ehrung erfährt der Hl. Isidor am ersten Sonntag im Juli am Mieminger Plateau (in Untermieming): Nach der Hl. Messe am Vormittag, zieht die Bevölkerung in einer Prozession durch den Ort und gedenkt dem vor allem für die Landwirtschaft so wichtigen Fürsprecher.
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Bergfeuer, also Lichterketten auf den Gipfeln und leuchtende Symbolbilder auf den Berghängen, sind fixe Bestandteile des Tiroler Jahresbrauchtums im Monat Juni. Zwei wichtige „Feuertermine“ muss man dabei unterscheiden: die Herz-Jesu-Feuer (am 2. Samstag bzw. Sonntag nach Fronleichnam) und die Sonnwend- bzw. Johannisfeuer (um den 23./24. Juni).
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Dass die diversen katholischen Heiligen aufgrund ihrer legendarischen Lebensbeschreibung als „Patrone“ für verschiedene Berufszweige, Krankheiten, Segenswünsche etc. eingesetzt werden, ist jahrhundertealter Brauch. Neben etlichen anderen Aufgaben, muss diesbezüglich der hl. Christophorus vor allem als „Transportheiliger“ herhalten.
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Wallfahrten hieß in früheren Zeiten oftmals beschwerliche und vor allem lange Wegstrecken in Kauf zu nehmen. Stunden-, wenn nicht gar tagelange Bittgänge waren keine Seltenheit. „Reste“ diese alten volksreligiösen Brauchtums haben sich bis heute in Osttirol gehalten.
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Die Talschaften und Orte im Tiroler Außerfern zu erkunden, lohnt allemal. Nahe an der bayerischen Grenze gelegen, ist das Tannheimer Tal kein Geheimtipp mehr. Hier verbinden sich harmonisch Kultur und Natur und so manches (volks)künstlerisches Denkmal erzählt von der Geschichte der Region und der Mentalität seiner Bewohner.
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Das im Jahre 2006 eröffnete Zunftmuseum in Bichlbach ist bis dato Tirols einziges Museum, das sich allein mit den traditionellen Handwerksvereinigungen, eben den Zünften, auseinandersetzt. Und das kommt nicht von ungefähr: In dieser Außerferner Gemeinde ist auch die einzige Zunftkirche Österreichs, die in den Jahren 1710 bis 1712 mit finanziellen Mitteln von Handwerkern gebaut wurde.
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So lautet der Titel eines populären deutschen Schlagers aus den 60-er Jahren des 20. Jahrhunderts – und nach wie vor lebt dieser Mythos vom einzig wahren und echten Tirolerhut. Doch wer Tirol bereist, und sich die einzelnen traditionellen Trachten näher anschaut, dem wird eines ganz schnell klar: Den Tirolerhut schlechthin gibt es einfach nicht.
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Die Tiroler Schützen sind nicht nur untrennbar mit der regionalen Volkskultur verbunden, sondern auch eine wichtige Organisation im gesellschaftspolitischen Leben Tirols. Kaum ein öffentliches Fest oder Empfang findet ohne die lokalen Schützenabordnungen statt. Sie sind ein bildhaftes Zeugnis dafür, dass Geschichte und Tradition auch in der Gegenwart ihren Stellenwert behaupten.
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Tirol wurde im Laufe des 19. Jahrhunderts nicht nur wegen seiner angeblich so katholischen Gesinnung als Heiliges Land berühmt, sondern vor allem auch wegen der zahlreichen optisch auffallenden „Bekenntnisse“, welche zu einem Gutteil die Landschaft prägen.
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Der Allerheiligentag, also der 1. November, wird in Kals am Großglockner auf eine ganz besondere Art „gefeiert“. Zunächst scheint alles wie im übrigen Tirol: die Familien pilgern am frühen Nachmittag zum Friedhof und beten gemeinsam mit dem örtlichen Geistlichen für die verstorbenen Anverwandten. Doch kaum ist dieser traditionelle Gräberbesuch beendet, stürmen die Kinder davon und pflegen nach wie vor den alten Brauch des „Krapfenschnappens“.
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Ein absolutes Highlight im Tiroler Jahresbrauchtum stellt das Klaubaufgehen in Matrei in Osttirol dar. Vom 4. bis 6. Dezember beherrschen bei Einbruch der Dunkelheit unheimliche Gesellen die Strassen und Gassen der Marktgemeinde. Und wehe dem, der ihnen in die Quere kommt: Die Zuseher werden von den teuflischen Gestalten mit gekonntem Griff auf den Rücken geworfen.
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Der Umzug der hl. Drei Könige ist heutzutage ein friedlicher Brauch, dessen Erlöse karitativen Zwecken zukommt. Das war aber beileibe nicht immer so!
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Alljährlich am 20. Jänner wird in Telfs die Sebastianiprozession abgehalten. Und dabei spielt es keine Rolle ob es sich um einen Werktag handelt. Daß man sich dafür eigens Urlaub nimmt, gilt als Ehrensache.
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In Absam versteht man es, die Fastnacht mit den Matschgererfiguren stilecht und vor allem traditionell zu feiern, wenn nicht gar zu zelebrieren. Den absoluten Höhepunkt bildet der große Fastnachtsumzug, bei dem auch Fastnachtsgruppen aus den umliegenden Dörfern auftreten.
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Traditionelle Fastnachtsfiguren mit umgehängten Schellen bzw. Glocken gehören bei vielen Tiroler Faschingsaufführungen zum fixen Repertoire. Im mittleren Inntal haben sie sich als eine eigene Gruppe – eben die Schellenschlager – etabliert.
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Neben der Weihnachtszeit bietet in Tirol die Woche vor dem Osterfest ein reichhaltiges Brauchgeschehen: Lautes trifft auf Leises, bunte Farbenpracht auf dunkle Töne. Und wenn man sich diese Vorbereitungszeit auf das christliche Osterfest genauer anschaut wird eines deutlich – von einer nach katholischen Tradition „stillen Woche“ ist zumindest im Brauchtum keine Rede.
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Speiseweihen sind ein wichtiger Bestandteil des Osterbrauchtums. Ein besonderer Brauch ist die sogenannte Brotspende in Thurn bei Lienz in Osttirol. Die (etwas lange) Wanderung zur reizvoll gelegenen Helenenkirche lohnt alle Mühen: Nicht nur die Aussicht auf den Lienzer Talboden besticht, sondern auch die beeindruckende liturgische Feier nebst „Brotspende“.
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„April tut was er will“ – oder tirolerisch: „Im ganzen April kann´s wettern, wie es will“ (Unterinntal). Ausgedrückt wird damit eine für die Jahreszeit typische labile Wetterlage, der man nur mit bäuerlichem Gleichmut begegnen kann – zwischen früher Kirschblüte und vernichtendem Frost ist alles möglich.
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Im Frühjahr bricht in Tirol traditionell die Zeit der Prozessionen an. Diverse Heilige werden mit Umgängen, geschmückten Altären und ausgiebigen Gebeten gefeiert. Neben Umtragefiguren und Fahnen fallen vor allem die oftmals mitgetragenen Zunftstangen ins Auge.
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Wer kennt ihn nicht aus Musikantenstadl, von Zeltfesten und diversen Bällen – den fast schon unvermeidlichen „Zillertaler Hochzeitsmarsch“, berühmt gemacht von den (nicht mehr existenten) „Zillertaler Schürzenjägern“? Als echte Volksmusik verkauft, gilt es ihm einmal kurz nachzugehen.
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Die Kultur des Ötztals ist traditioneller Weise ein wichtiger Teil des Lebens im Tal und gewinnt immer mehr an nationaler Bedeutung. Nach dem Ötztaler Dialekts im Jahr 2010 wurde nun der grenzüberschreitende Schaftrieb - die Transhumanz auf die Liste des Immateriellen ...
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