Frühling

Von der Fastnacht bis zum Osterbrauch: Ausgelassenheit und feierliche Innigkeit in harmonischem Nebeneinander


Tiroler Bauernregeln im April

„April tut was er will“ – oder tirolerisch: „Im ganzen April kann´s wettern, wie es will“ (Unterinntal). Ausgedrückt wird damit eine für die Jahreszeit typische labile Wetterlage, der man nur mit bäuerlichem Gleichmut begegnen kann – zwischen früher Kirschblüte und vernichtendem Frost ist alles möglich.

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Das Haller Fasserrössl - ein alter Faschingsbrauch

Ungestüm jagt das Fasserrössl durch die Haller Altstadt, eine Gefahr für jung und Alt! Angst haben muß man aber trotzdem nicht.

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Ostergrab in Patsch

Tiefe Trauer, große Freude: Die österliche Volksfrömmigkeit hat in den Heiligen Gräbern ihren schönsten Ausdruck gefunden. Das Grab in Patsch ist eins davon.

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Tiroler Volkskunstmuseum Innsbruck

Die topaktuelle Neuinszenierung der "alten" Sammlung macht dieses Museum zu einer der interessantesten Adressen des Landes!

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Der Palmlattenwettstreit in Imst

Je länger, je lieber! Dieses Motto wird alljährlich am Palmsonntag in der Oberinntaler Gemeinde spannend-eindrucksvoll zelebriert.

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Die Bilderwelt der Fastenkrippe in Götzens

Qualitätvoll, detailreich und szenisch überwältigend, so präsentiert sich das um 1800 geschaffene Meisterwerk in der Pfarrkirche.

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Der "Pumpermittwoch" in der Karwoche

Ab dem Gründonnerstag erklingen keine Glocken mehr – sie sind, so zumindest die Volksmeinung, nach Rom „geflogen“.

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Haus der Fasnacht in Imst

Alle vier Jahre findet in Imst das Schemenlaufen statt. Das neu gestaltete Museum versucht mit moderner Technolgie diesen alten Brauch erlebbar zu machen.

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Nassereither Fasnachtsmuseum

Das Nassereither Schellerlaufen, welches alle drei Jahre stattfindet, zählt zu den schönsten Fasnachten Tirols.

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Fasnacht- und Heimatmuseum Noaflhaus in Telfs

Das Schleicherlaufen, einer der größten Fachsnachten Tirol, steht mit seinen Figuren im Mittelpunkt des Museums...

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Matschgerermuseum Absam

Viele Jahrhunderte alt, aber stets lebendig präsentieren sich die Absamer Matschgerer in ihrem Museum.

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"Ferggelen" – Religiöse Umtragefiguren bei Prozessionen

Prozessionen sind Zeugnisse volksfrommen Brauchtums und untrennbar mit der religiösen Tiroler Festkultur verbunden. Bei den großen Umgängen, wie die Prozessionen auch genannt werden, trägt man auch diejenigen Heiligenfiguren mit, die in der Gemeinde bzw. der Region eine besondere Rolle spielen.

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Aperschnalzen - Ein lautstarker "Frühlingsgruß"

Der Brauch des Aperschnalzens hat mit dem „offiziellen“ Frühlingsbeginn am 21. März eigentlich nichts zu tun. Schon Wochen vorher, je nach Region zu unterschiedlichen Zeiten, hört man in einigen Gemeinden Tirols das rhythmische Knallen der Peitschen. Mit dem Lärm möchte man den Winter vertreiben und das Frühjahr begrüßen.

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Ostern in Tirol

Eine der Höhepunkte im brauchtümlichen Jahreslauf ist das Osterfest. In vielen Gemeinden Tirols hält man an den damit verbundenen, älteren und neueren Traditionen fest: Ölbergandachten, Ratschenklänge, feierliche Auferstehungsfeiern, Speiseweihen, Osterspiele u.v.m. prägen das Geschehen rund um Ostern. Die Bräuche des Volkslebens beginnen hier mit Besinnung und enden im fröhlichen Feiern.

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Das Ei im Osterbrauchtum

Das Ei ist untrennbar mit dem Osterfest verbunden - ob naturbelassen oder farbig verziert, ob als Dekorelement oder als kulinarischer Schokoladengenuß. Dieser besondere Stellenwert des Ei ist keine moderne Erscheinung sondern beruht auf überlieferten Traditionen. Eier haben Kulturgeschichte - nicht nur zu Osterzeit.

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Ostermontagsbräuche – Verwandtenbesuche und "Osterziehen"

Vielfach glaubt man, dass mit der Speisenweihe oder dem Eiersuchen am Ostersonntag das Tiroler Osterbrauchtum seinen Abschluss findet. Das dem nicht so ist, beweisen die „Bräuche“ des „Emmausgehens“ bzw. des „Osterziehens“. Beide können unterschiedlicher nicht sein: während der eine Brauch im privaten Raum stattfindet, werden beim anderen Brauch „Missstände“ öffentlich gemacht.

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Widderprozession in Virgen

Am „Weissen Samstag“ (erster Samstag nach Ostern) findet im Osttiroler Virgental eine der eigenartigsten Prozessionen unseres Landes statt. In seinem Zentrum steht ein prächtig geschmückter weisser Widder - der beim abschliessenden Gottesdienst in der Kirche um den Altar geführt wird!

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Christi Himmelfahrt - Abschluss des Osterkreises

Mit Christi Himmelfahrt wird der große österliche Festkreis abgeschlossen. Man feiert an diesem Termin, genau vierzig Tage nach Ostern, die Aufnahme Christi in den Himmel. Im religiösen Brauchtum zelebriert man dieses Gedenken in Form von feierlichen Prozessionen.

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Frühlingserwachen - Grasausläuten

Sag' dem Winter laut ade - so könnte man den Brauch des Grasausläutens kurz und prägnant umschreiben. In gewisser Weise will man mit diesem Frühlingsbrauch der Natur etwas nachhelfen. Es war und ist vor allem der bäuerlichen Bevölkerung ein besonderes Anliegen, dass nach den langen Wintermonaten der Boden wieder Früchte trägt - saftiges Gras und bunte Blüten sind dabei die ersten Zeichen.

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Maibaumfeiern - Vom Aufstellen, Kraxeln und Tanzen

Man muss nicht im "Mai seines Lebens" stehen (nach Friedrich Schiller) - also jung sein - um den Beginn des sogenannten Wonnemonats festlich zu zelebrieren. Das Maibaumkraxeln (das Klettern bis zur Spitze des Baumes) ist ja nur eine Variante dieses so traditionellen Frühlingsfestes.

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Marienmonat Mai im Brauchtum

Zwei Monate im Jahreslauf sind Maria, der Mutter Gottes, geweiht: der Mai und der Rosenkranzmonat Oktober. Die Marienverehrung erfreut sich in Tirol großer Beliebheit – davon zeugen nicht nur die vielen Bilder, Statuen und Wallfahrtsstätten, sondern auch religiöses Brauchtum.

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Gauderfest - Tirols größtes Frühlingsfest

Die Zillertaler verstehen Feste zu feiern - Paradebeispiel dafür ist das alljährlich stattfindende Gauderfest. Am ersten Wochenende im Mai trifft man sich in Zell am Ziller, um an drei Tagen den Frühling zu begrüßen und alte Traditionen zu pflegen.

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Scheibenschlagen am Funken- oder Kassonntag

Der einst tirolweit verbreitete Brauch des Scheibenschlagens wird heute noch in einigen Orten des Tiroler Oberlandes und des Außerferns gepflegt. Dabei handelt es sich um einen eigentümlichen „Feuerbrauch“.

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Palmsonntagsprozessionen

Die Zeit vom Aschermittwoch bis zum Palmsonntag ist "arm" an Bräuchen - Enthaltsamkeit also nicht nur beim Essen und Trinken. Erst ab dem Palmsonntag, dem Sonntag vor dem Osterfest, gibt es wieder viele Bräuche, die meist die Leidensgeschichte Christi zum Thema haben. Am Palmsonntag findet in fast allen Gemeinden Tirols die Palmweihe statt - aber nur in wenigen Orten wird eine Palmeselprozession abgehalten.

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Statt der Glocken - "Ratschen"

Untrennbar mit der Karwoche sind die verschiedenen Formen der Ratschen als Lärminstrumente verbunden. Ratschen sind Holzkonstruktionen, die mit federnden Hämmern das charakteristische „Knarren“ bzw. Klappern erzeugen. Die Volksmeinung besagt, dass die Glocken am Gründonnerstag nach Rom „fliegen“ und erst nach der Auferstehungsfeier am Ostersamstag wieder zurückkehren.

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Christus am Ölberg

Zu den bekanntesten Passionsszenen in der alpenländischen Volkskunst zählt das Leiden Jesu Christi am Ölberg. Dargestellt wird diese Begebenheit in Fastenkrippen, als Plastik für den „Hausgebrauch“, auf unzähligen Bildern und nicht zuletzt auch in freier Natur auf Öl- und Kalvarienbergen.

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Hl. Gräber - Grabesruhe im Festglanz

Karfreitag - eigentlich ein Trauertag in der christlichen Kirche. Und doch findet man in vielen Kirchen und Kapellen Tirols den Altarraum festlich ausgestattet: im Zentrum steht das hl. Grab von Jesus Christus, eingebettet in phantasievolle, zum Teil aufwendige plastische Aufbauten.

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Maipfeifen - Ein musikalischer Bastelspaß

Wenn im Frühling die Bäume im Saft standen, dann haben sich viele Tiroler Kinder auf den Weg gemacht, um sich ein interessantes Musikinstrument zu basteln. Das schöne daran war, dass man ganz eigenständig mit einem Messer hantieren musste und sich dabei ganz wie ein Großer vorkommen durfte.

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Pfingsten - im Namen der Rose

Genau fünfzig Tage nach dem Ostersonntag erschien Christi Jüngern der Heilige Geist in Form von Feuerzungen, die vom Himmel regneten. Erstaunt stellten fest, dass sie von nun an in der Lage waren, in allen Sprachen der Welt zu kommunizieren – ein Sprachwunder sondergleichen und deshalb eines Umberto Ecos würdig.

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Den Heiligen zur Ehr’ – Bittgänge und Prozessionen

Das volksfromme Brauchtum in Tirol wäre ohne Bittgänge und Prozessionen undenkbar. Nicht nur an hohen Feiertagen wie Fronleichnam oder Christi Himmelfahrt finden vor allem in den Dörfern Umgänge statt, bei denen man ausgewählte Heilige ehrt – sie aber auch um ganz spezielle Hilfe bittet.

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Karwoche in Tirol

Neben der Weihnachtszeit bietet in Tirol die Woche vor dem Osterfest ein reichhaltiges Brauchgeschehen: Lautes trifft auf Leises, bunte Farbenpracht auf dunkle Töne. Und wenn man sich diese Vorbereitungszeit auf das christliche Osterfest genauer anschaut wird eines deutlich – von einer nach katholischen Tradition „stillen Woche“ ist zumindest im Brauchtum keine Rede.

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Ostersamstag - Brotspende in Thurn bei Lienz

Speiseweihen sind ein wichtiger Bestandteil des Osterbrauchtums. Ein besonderer Brauch ist die sogenannte Brotspende in Thurn bei Lienz in Osttirol. Die (etwas lange) Wanderung zur reizvoll gelegenen Helenenkirche lohnt alle Mühen: Nicht nur die Aussicht auf den Lienzer Talboden besticht, sondern auch die beeindruckende liturgische Feier nebst „Brotspende“.

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Zunft und Religion

Im Frühjahr bricht in Tirol traditionell die Zeit der Prozessionen an. Diverse Heilige werden mit Umgängen, geschmückten Altären und ausgiebigen Gebeten gefeiert. Neben Umtragefiguren und Fahnen fallen vor allem die oftmals mitgetragenen Zunftstangen ins Auge.

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Akteure