Sommer

Wo viel Arbeit, da auch viel Ausgelassenheit: Im Sommer wird gemäht, gewallfahrtet und getanzt.


Sensenmähen - Schwerstarbeit in Hanglage

Was im Wellnesszeitalter als besonders gesundheitsfördernd beworben wird, war früher gar nicht geliebte Alltagsrealität.

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Die "Wildschönauer Sturmlöder" und das Herz Jesu

Mit dem „Herz-Jesu-Sonntag“ verbindet man Prozessionen und Bergfeuer – in der Wildschönau den Höhepunkt für die „Sturmlöder“.

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Erster Mai - Festbrauch mit Tanz und Aufmarsch

Große und vor allem politische Maiaufmärsche haben in Tirol keine lange Tradition. Hier feiert man den Beginn des Sommerhalbjahres.

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Kräuter im Tiroler Brauchtum

Nicht nur gegen (fast) jedes körperliche Leiden ist ein Kräutlein gewachsen – auch bei vielen Bräuchen des Lebens- und Jahreslaufes spielen Kräuter eine wichtige Rolle. Sie sollen Schutz bieten, Gesundheit und Glück garantieren oder als Symbol für eine besondere Wertschätzung stehen.

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Veitstag bricht an, wo man auf die Alm fahr'n kann...

Mitte Juni ist es meist soweit. In vielen Orten Tirols treibt man um den St. Veits-Tag (den 15. Juni) das Vieh (Rinder, Kühe, Schafe und z.T. Pferde) auf die nährstoffreichen Almmähder. Dabei gibt es für diese „Almauffahrt“ keinen allgemein gültigen Termin - aufgetrieben wird je nach örtlichen Gegebenheiten (z.B. Höhenlage) und Witterung.

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Dem Herzen Jesu zur Ehr'

Wenn Anfang Juni abends die Berge in „Flammen“ stehen, dann feiert man auf besondere Art und Weise ein Gelöbnis, das in Tirol seit mehr als 200 Jahren Bestand hat. 1796 „verlobte“ sich das Land Tirol an das Herz-Jesu und eigene Bräuche erinnern bis heute an diesen Schwur.

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Maria Magdalena auf dem Bergl - eine beliebte "Wetterwallfahrt"

Am 22. Juli feiert man den Festtag der Hl. Maria Magdalena. Jedes Jahr findet ihr zu Ehren eine besondere Prozession statt, die zum romantisch gelegenen Magdalenenkirchlein in Gschnitz im Gschnitzal führt. Schon in den frühen Morgenstunden zieht man mit einem vorangetragenen Kreuz über einen steilen Fußweg hinauf zur Wallfahrtskirche, an die eine Einsiedelei angebaut ist.

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Fest der Hl. Schutzengel

Im Volksmund wird der Monat September auch als „Engelsmonat“ bezeichnet. Das kommt nicht von ungefähr. Denn am 29. September gedenkt man im kirchlichen Kalender der im Christentum bedeutenden Erzengel Michael, Gabriel und Raphael. Unter ihrer „Obhut“ sollen die zahlreichen Engel der himmlischen Sphären den Mensch hilfreich zur Seite stehen.

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Hl. Notburga - Tirols wichtigste Bauernheilige

Neben Maria und deren Mutter Anna ist in Tirol Notburga sicherlich die beliebteste Heilige. Landauf, landab findet man an Hausfassaden Darstellungen der ehemaligen Bauernmagd, Heiligenplaketten und Gebetszettel zeugen von einer bis in die Gegenwart anhaltenden Verehrung.

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A Büscherl von Edelweiß...

steckt nicht nur auf so manchem Tirolerhut, ziert allerlei Souvenirs, sondern symbolisiert für sich schon die alpine Lebenswelt. Und so verwundert es auch nicht, dass es unzählige Geschichten, Anekdoten, Mythen, künstlerische Ausgestaltungen und vieles mehr über diese so edle Alpenblume gibt.

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Erlebnis Piburgersee

Eine Erlebniswelt der besonderen Art stellt der Weiler Piburg mit dem Piburger See am Talanfang des Ötztales dar – eine Erlebniswelt die Natur und Kultur in Einklang bringt. Schon vor Jahrhunderten war dieses Kleinod Ziel von Erholungssuchenden, die das besondere Ambiente des wärmsten Tiroler Gebirgssees schätzten.

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Hl. Isidor-Prozession in Untermieming

Eine besondere Ehrung erfährt der Hl. Isidor am ersten Sonntag im Juli am Mieminger Plateau (in Untermieming): Nach der Hl. Messe am Vormittag, zieht die Bevölkerung in einer Prozession durch den Ort und gedenkt dem vor allem für die Landwirtschaft so wichtigen Fürsprecher.

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Tiroler Feuerbräuche um "Johannis" (24. Juni)

Bergfeuer, also Lichterketten auf den Gipfeln und leuchtende Symbolbilder auf den Berghängen, sind fixe Bestandteile des Tiroler Jahresbrauchtums im Monat Juni. Zwei wichtige „Feuertermine“ muss man dabei unterscheiden: die Herz-Jesu-Feuer (am 2. Samstag bzw. Sonntag nach Fronleichnam) und die Sonnwend- bzw. Johannisfeuer (um den 23./24. Juni).

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Ein Heiliger und seine Autos - Fahrzeugweihe in St. Christoph a. Arlberg

Dass die diversen katholischen Heiligen aufgrund ihrer legendarischen Lebensbeschreibung als „Patrone“ für verschiedene Berufszweige, Krankheiten, Segenswünsche etc. eingesetzt werden, ist jahrhundertealter Brauch. Neben etlichen anderen Aufgaben, muss diesbezüglich der hl. Christophorus vor allem als „Transportheiliger“ herhalten.

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Eine länderverbindende Wallfahrt - Maria Schnee in Obermauern (Osttirol)

Wallfahrten hieß in früheren Zeiten oftmals beschwerliche und vor allem lange Wegstrecken in Kauf zu nehmen. Stunden-, wenn nicht gar tagelange Bittgänge waren keine Seltenheit. „Reste“ diese alten volksreligiösen Brauchtums haben sich bis heute in Osttirol gehalten.

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Tannheimer Tal - ein Tiroler Hochtal mit Flair

Die Talschaften und Orte im Tiroler Außerfern zu erkunden, lohnt allemal. Nahe an der bayerischen Grenze gelegen, ist das Tannheimer Tal kein Geheimtipp mehr. Hier verbinden sich harmonisch Kultur und Natur und so manches (volks)künstlerisches Denkmal erzählt von der Geschichte der Region und der Mentalität seiner Bewohner.

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Zunftmuseum Bichlbach

Das im Jahre 2006 eröffnete Zunftmuseum in Bichlbach ist bis dato Tirols einziges Museum, das sich allein mit den traditionellen Handwerksvereinigungen, eben den Zünften, auseinandersetzt. Und das kommt nicht von ungefähr: In dieser Außerferner Gemeinde ist auch die einzige Zunftkirche Österreichs, die in den Jahren 1710 bis 1712 mit finanziellen Mitteln von Handwerkern gebaut wurde.

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Ich kauf´ mir lieber einen Tirolerhut...

So lautet der Titel eines populären deutschen Schlagers aus den 60-er Jahren des 20. Jahrhunderts – und nach wie vor lebt dieser Mythos vom einzig wahren und echten Tirolerhut. Doch wer Tirol bereist, und sich die einzelnen traditionellen Trachten näher anschaut, dem wird eines ganz schnell klar: Den Tirolerhut schlechthin gibt es einfach nicht.

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"Marterln" im Heiligen Land Tirol

Tirol wurde im Laufe des 19. Jahrhunderts nicht nur wegen seiner angeblich so katholischen Gesinnung als Heiliges Land berühmt, sondern vor allem auch wegen der zahlreichen optisch auffallenden „Bekenntnisse“, welche zu einem Gutteil die Landschaft prägen.

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Der Zillertaler Hochzeitsmarsch

Wer kennt ihn nicht aus Musikantenstadl, von Zeltfesten und diversen Bällen – den fast schon unvermeidlichen „Zillertaler Hochzeitsmarsch“, berühmt gemacht von den (nicht mehr existenten) „Zillertaler Schürzenjägern“? Als echte Volksmusik verkauft, gilt es ihm einmal kurz nachzugehen.

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Akteure